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Terracotta - kleine Materialkunde


Florenz-Cotto=Ton GmbH
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Terracotta - kleine Materialkunde

Aus grauem "Stein", nicht etwa aus Lehmerde wird florentinischer Terracotta gemacht.

Der Schieferton (Galestro = die blaue Erde der Toscana) kommt nur in einer kleinen Zone südlich von Florenz vor. Nur aus diesem Material gefertigte Platten dürfen eigentlich als TERRACOTTA - "COTTO" in Kurzform - bezeichnet werden. Schon in dieser äußerlichen Besonderheit sind die besonderen wärmephysiologischen, wohnklimatischen Eigenschaften und die Festigkeit der Platten begründet, die sonst kein Stein-/Keramikbelag hat.

Der Stein wird gemahlen - je nach Hersteller grober/feiner - was sich sowohl im Preis als aber auch in der späteren Rauhigkeit des Bodens auswirkt. Mit Wasser angemengt, durch eine Strangpresse gezogen, wird die gewünschte Platte geformt. Nach tagelanger langsamer Lufttrocknung wird das Plattenmaterial schließlich im Tunnelofen ca. 48 Stunden lang bei Maximaltemperatur von nur 950/980°C gebrannt. Dabei entsteht durch einen physikalischen Vorgang die typisch leuchtende COTTO-Farbe.

Erde, Wasser, Feuer - nur so gefertigter TERRACOTTA ist echter florentinischer COTTO - ein lebendiger, warmer Stein mit unnachahmlichen positiven Eigenschaften und Nutzen.

Der an einer Schnitt-/Bruchkante später mehr oder weniger sichtbare Kern in einer Platte bestätigt die Echtheit. Geringste Wasseraufnahme einer unbehandelten Platte bietet dem Laien eine Prüfmöglichkeit. Sonst unterscheidet oft weder Aussehen noch Farbe von vielen minderwertigen "Pseudo"-Produkten, die auch unter "Cotto/Terracotta" angepriesen werden.

Leider ist Cotto/Terracotta kein geschützter Markenbegriff. Daher benutzen mittlerweile viele Hersteller aus Frankreich, Spanien, Griechenland etc. und der Keramik-Zone der Regio-Emilia in Italien diese Begriffe für ihre rostrote Scherben, die auf Keramikbasis aus Lehmerden hergestellt sind. Sie müssen mit Hochtemperaturen von weit über 1500°C gebrannt werden, um Festigkeit zu erhalten. Teilweise wird solche totgebrannte Keramik auf fast verwechselbare Optik gebracht. Jeder Hersteller/Händler behauptet, dass es sich um echten Terracotta/Cotto handelt, egal wie das Erzeugnis aussieht - selbst bei gelb-/beige-gebrannten Scherben. Der Verbraucher wird verunsichert. Viele der "Pseudo"-Produkte sind bereits vor-/endbehandelt, womit zusätzliche Vorteile angepriesen werden, die aber wirklich nicht sind. Der Verbraucher wird getäuscht.

Jedem Interessierten sollte deshalb klar sein:
Alle diese haben nichts mit den Vorzügen und besonderen Eigenschaften des einzig echten, florentinischen Terracotta aus der Galestro-Zone gemein.
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